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Univ.-Prof. Dr. P. Albers
Kongresspräsident

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. W. Hohenberger
Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft

Einladung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Diagnose Krebs wird in den nächsten Jahren immer häufiger gestellt werden. Die Vielschichtigkeit der damit verbundenen Probleme wird an den aktuellen Diskussionen über eine verbesserte Früherkennung einerseits oder bei der Finanzierbarkeit moderner Therapien in einem solidarisch organisierten Gesundheitswesen andererseits deutlich.

Seit 2009 wird sehr konzentriert am NATIONALEN KREBSPLAN gearbeitet, der neben der Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung unter Mitarbeit der Deutschen Krebsgesellschaft vor allem erste Erfolge in der Neuorganisation der Versorgungsstrukturen und der Patienteninformation aufweisen kann. Die Patienten erwarten aber nicht nur bessere Strukturen sondern auch bessere Therapien. Deutschland kann nur durch eine stärkere Fokussierung auf translationale und klinische Forschung den berechtigten Forderungen nach einer personalisierten Therapie entsprechen.

Aus diesem Grunde lautet das Motto des nächsten Krebskongresses: Qualität sichern — Forschung fo(e)rdern.

Die zukünftigen DKG-Zentren zur onkologischen Versorgung (Organkrebszentren, Onkologische Zentren und Spitzenzentren, sog. "comprehensive cancer centers") bieten eine ideale Grundlage, beide Forderungen zu erfüllen.

Dabei bedeutet Krebstherapie nicht nur die aktive Therapie der Erkrankung sondern auch das Kümmern um die "Zeit danach". Daher ist ein Schwerpunkt des kommenden Krebskongresses die umfassende Betreuung der Langzeitüberlebenden einer Krebserkrankung mit allen psychologischen aber auch volkswirtschaftlichen Folgen.

Ein weiteres Schwerpunktthema wird die Behandlung der Krebserkrankungen des alten Menschen sein, denn hier stehen wir in den nächsten Jahren vor wachsenden Herausforderungen.

Komplementär dazu wird es immer wichtiger, junge Menschen für das anspruchsvolle aber auch fortschrittliche Gebiet der Onkologie zu begeistern. Die Junior-Akademie wie auch das Forum Junge Wissenschaft sollen helfen, dass sich junge Mediziner schon früh für unser Gebiet begeistern können.

Diese Begeisterung fördert man am ehesten durch einen qualitativ hochrangigen wissenschaftlichen Kongress. Der Deutsche Krebskongress ist der einzige interdisziplinäre Kongress seiner Art in Deutschland und der zweitgrößte Kongress dieser Art weltweit. Neue Formate wie "best-of" Sitzungen oder moderierte Diskussions-Postersitzungen bieten die Chance, dass aktuelle wissenschaftliche "highlights" der Fachgesellschaften vor einem anspruchsvollen, interdisziplinären Publikum diskutiert werden können. Die Zusammenarbeit mit der ASCO und anderen großen internationalen Gesellschaften und die sehr erfolgreich eingeführten internationalen "keynote lectures" werden den DKK zukünftig wissenschaftlich prägen.

Neben dem interdisziplinären Austausch der ärztlichen Experten setzen wir auch in diesem Jahr den intensiven Dialog mit Pflegekräften, Patientenvertretern und Selbsthilfegruppen fort.

Bereichern Sie den Kongress als Wissenschaftler durch das Einreichen neuer wissenschaftlicher Daten, überzeugen Sie sich als Besucher von den Fortschritten und Angeboten, die wir für Ihre Aus-, Fort- und Weiterbildung zusammengestellt haben. Wir freuen uns, Sie zum 30. Deutschen Krebskongress in Berlin begrüßen zu dürfen.

Mit kollegialen Grüßen

Univ.-Prof. Dr. P. Albers
Kongresspräsident

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. W. Hohenberger
Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft

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